Parkinsongruppe
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Ein Fest zum 30-jährigen Bestehen

GA Montag, 3. Dezember 2012

Parkinson Vereinigung Bonn

Ein Fest zum 30-jährigen Bestehen

Von Edda Görnert

BAD GODESBERG. In Deutschland leben zurzeit knapp 300.000 Parkinson-Erkrankte. 110 von ihnen hilft die Regionalgruppe der Deutschen Parkinson Vereinigung, die Parkinson Selbsthilfegruppe Bonn. Sie feierte in Bad Godesberg nun ihren 30. Geburtstag.

  Bei der Feier zum 30-jährigen Bestehen: (Foto von links) Jef van de Vijver, Peter Schmitz und Peter Lüdecke.

Foto: Ronald Friese

Eingeladen waren alle 110 Mitglieder der Regionalgruppe sowie auch Bürgermeister Horst Naaß und die Bundesverbandsvorsitzende Magdalene Kaminski. Im Vordergrund der Feier im Haus der offenen Tür stand das gemütliche Beisammensein - bei Kaffee, Kuchen, Zaubereien und Leierkastenmusik.

Nachdem die Deutsche Parkinson Vereinigung am 21. Oktober 1981 gegründet worden war, entstand am 26. November im Jahr darauf die Regionalgruppe Bonn. Peter Schmitz ist Vorsitzender und selbst von der Krankheit betroffen.

"Vielen hat ein Treffen mit ebenfalls Betroffenen geholfen, über den Absturz hinwegzukommen", sagte Schmitz, der Betroffenen in Bonn Exkursionen, Kaffeerunden und Gymnastikstunden anbietet. So soll ihnen geholfen werden, die Trauer und den Schock nach der Diagnose zu bewältigen.

Die Gruppe finanziert sich hauptsächlich durch Fördergelder der Deutschen Parkinson Vereinigung sowie durch Spenden und Förderungen von Krankenkassen.

"Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man sich nach der Diagnose Parkinson wie vom Blitz getroffen fühlt. Meine ersten Gedanken waren: »Oh Gott, jetzt geht's zu Ende«. Man erleidet einen tiefen Schock", so Schmitz. Ziel der Gruppe ist es, Betroffene aufzumuntern, die in ein tiefes Loch gefallen sind, und ihnen klar zu machen, "dass alles nicht so schlimm ist".

Außerdem sollen die Kontakte unter den Betroffenen gefördert werden. "Die Leute sollen offen miteinander reden können", so Vize-Vorsitzender Jef van de Vijver, selbst auch Parkinson-Patient.

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